Moers

Halde Rheinpreußen & "Das Geleucht"

Aus dem Abraum des damals ersten linksrheinischen Bergwerks, der nahe gelegenen Zeche Rheinpreußen wurde die 103 Meter ü.NN. hohe Halde Rheinpreußen gebildet. 1998 entstand die Idee im Rahmen der Internationalen Bauausteilung Emscher Park, einige Berghalden künstlerisch zu Landmarken auszubauen. Weitere kulturell bedeutende Projekte hieraus waren z.B. auch die Landmarke Tiger & Turtle und der Landschaftspark Nord.

"Das Geleucht" auf der Halde Rheinpreußen
"Das Geleucht" auf der Halde Rheinpreußen

Der Regionalverbund Ruhr beschloss 2005 einen dreißig Meter hohen Turm als Kunstwerk auf die Halde zu setzen. Der Turm hat die Form einer Grubenlampe und wurde vom Künstler Otto Piene entworfen. Daraus entstand der Name "Das Geleucht". Seit 2007 leuchtet nun dieser sowie 35 Masten die nordwestliche Seite in Richtung der Autobahnbrücke A42 und der Hans-Knipp-Eisenbahnbrückeauf einer Fläche von rund 8.000 Quadrameter  die Halde rötlich aus. Ursprünglich war vom Künstler eine komplette Beleuchtung angedacht, was jedoch auch aufgrund der Unterhaltskosten nicht umgesetzt wurde. Diese werden seither von einem privaten Förderkreis aus der Wirtschaft getragen. Die Halde ist Teil der Route der Industriekultur,

Fernblicke

Blick Richtung Duisburg und Oberhausen und die A42-Autobahnbrücken und Hans-Knipp-Eisenbahnbrücke
Blick Richtung Duisburg und Oberhausen und die A42-Autobahnbrücken und Hans-Knipp-Eisenbahnbrücke
Blick in Richtung Norden zum Waldsee
Blick in Richtung Norden zum Waldsee