Grefrath

Dorenburg & Niederrheinisches Freilichtmuseum

Die Geschichte der Wasserburg Dorenburg als ehemaliger Sitz der Herrscher von Wachtendonk lässt sich bis 1326 zurückverfolgen. Sein heutiges Erscheinungsbild hat die Burg seit dem 17. Jahrhundert. Ab dem Jahr 1800 wurde das Gebäude für als landwirtschaftliches Gut geführt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude noch für rund 25 Jahre diesbezüglich weitergenutzt, bis dann das Gelände vom Kreis Viersen für das Niederrheinischen Freilichtmuseum erworben wurde und die kriegsbedingten Zerstörungen beseitigt werden konnten. Das Museum eröffnete 1973. Im Jahr 2014 besuchten 85.000 Menschen das Gelände.

Dorenburg im Niederrheinischen Freilichtmuseum
Dorenburg im Niederrheinischen Freilichtmuseum

In der Burg werden insbesondere Ausstellungen zur niederrheinischen Lebensart und Kultur präsentiert. Überregional bekannt ist das Museum und seine 4ha-große Aussenfläche auch durch das dort befindliche Spielzeugmuseum mit Modelleisenbahnanlage und Veranstaltungen wie z.B. den Weihnachtsmarkt oder Mittelalterveranstaltungen


Anschrift & Öffnungszeiten

April - Oktober

10:00 - 18:00 Uhr

November - März

10:00 - 16:00 Uhr



Die Dorenburg (Wasserburg)

Eingangsbereich

Im Jahr 2013 wurde ein neuer Museumseingang direkt am angrenzenden Freibad erbaut, der nun zentral und optisch ansprechend die Besucher begrüsst. In diesem Gebäude befindet sich auch der Museumsshop.

Hofanlage waldniel

Diese Hofanlage besteht aus diversen Gebäuden aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und stammt aus Schwalmtal-Waldniel. Weitere Informationen dazu sind unter Virtueller Rundgang auf der offiziellen Homepage des Museums abrufbar.

Tante-Emma-Laden

Tante Emma Laden im Freilichtmuseum
Tante Emma Laden (Aufnahme aus 2016 - aber demnächst wird der Laden wieder so bestückt sein)

Auf dem Gelände befindet sich in der Anlage Waldniel ein Tante-Emma-Laden. Die Einrichtung wechselte 2017 den langjährigen Betreiber und wird nun vom Verein Kindertraum im Rahmen eines Inklusionsprojektes betrieben. Leckere Kuchen und Getränke laden zum Verweilen ein. Oft kann man hier auch das bekannte selbstgebackene Brot aus der museumseigenen Backstube kaufen. Der Laden hat zu den regulären Öffnungszeiten des Museums geöffnet, jedoch erst ab 11 Uhr und nicht Montags.

Hofanlage Rasseln & Backhaus

Die Hofanlage aus dem 17. Jahrhundert stammt aus Rasseln / Mönchengladbach. Das Backhaus aus Willich-Schiefbahn ergänzt die Anlage.  Weitere Informationen dazu sind unter Virtueller Rundgang auf der offiziellen Homepage des Museums abrufbar.

schmiede

Spielzeugmuseum

Eingang zum Spielzeugmuseum
Eingang zum Spielzeugmuseum

Nicht nur für die jungen Besucher ist das Spielzeugmuseum ein beliebtes Ziel des Museumsbesuchs. Neben wechselnden Ausstellungen findet man hier einen Überblick über die Spielzeuggeschichte der letzten 150 Jahre und eine große Modelleisenbahnanlage, die täglich um 11:30, 14:30 und 15:30 präsentiert wird.

Hofanlage Hagen

Hier wurden einige Gebäude des ehemaligen Spennenhofes aus Viersen-Hagen wiedererrichtet. Die Anlage stammt aus dem 17. Jahrhundert. Weitere Informationen dazu sind unter Virtueller Rundgang auf der offiziellen Homepage des Museums abrufbar.

Sägewerk, Brennerei, Gerberei und Feuerwehr

Einen Überblick über die erste technologischen Fortschritte in den Handwerksberufen findet man hier an den Beispielen des Sägewerks, der Brennerei und der Gerberei eindrucksvoll präsentiert.

Museumsgaststätte Pannekookenhuus

Eine gute Gelegenheit für eine Pause bietet das ehemalige Gebäude der Posthalterei aus Willich-Schiefbahn. Hier befindet sich das Pannekookehuus und bietet viele verschiedene Pfannkuchen seinen Besuchern an. Die Gaststätte ist auch ausserhalb des Museums zu erreichen; jedoch Montags geschlossen.

Pannekookehuus / Pfannenkuchenhaus in der alten Posthalterei
Pannekookehuus / Pfannenkuchenhaus in der alten Posthalterei

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