Düsseldorf

Medienhafen

Im alten Hafen von Düsseldorf entstand in den 1990er Jahren der aus einem alten Hafenbecken umgewidmete Medienhafen. Einige Jahre vorher wurde durch die Stadt Düsseldorf im Rahmen einer Hafenverkleinerung Freiflächen, z.B. für den 1981-1988 erbauten Landtag, dem 1982 erbauten Fernsehturm Rheinturm sowie des Rheinparks geschaffen. Nun galt es auch das ehemalige Hafenbecken kreativ zu nutzen, wie es auch etwas später die Nachbarstadt Duisburg im dortigen Innenhafen versuchte.

Panorama mit Rheinturm und Gehry Bauten
Panorama mit Rheinturm und Gehry Bauten

Der Hafen wurde umgebaut und neugestaltet, vieles der alten Architektur blieb aber erhalten, so dass ein spannender Mix zwischen neu und alt zu sehen ist.  Anfang der 1990er-Jahre siedelten sich insbesondere Medienunternehmen wie z.B. Antenne Düsseldorf, die Filmstiftung NRW oder auch der  Westdeutsche Rundfunk (WDR) im Hafenviertel an, so das sich daraus der Name Medienhafen ergab. 

Kurze Zeit später zeigte sich aber, daß die verfügbare Bürofläche viel zu groß nur für den Medienbereich war und der Hafen zog immer mehr Beratungsunternehmen, Rechtsanwälte, Kinos und Restaurants an.

1999 wurde der von Frank Gehry geplante neue Zollhof eingeweiht. Die sogenannten Gehry-Bauten sind ein Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf geworden und wohl das meist fotografierte Gebäude der Stadt. Der Medienhafen selbst zählt mittlerweile als In-Viertel von Düsseldorf. Tagsüber wird gearbeitet und abends gefeiert. Die weltweit einmalige riesige Digitaluhr im Rheinturm zeigt dabei den Nachtschwärmern die Zeit an.

S. Lucas Fotografie

Das Niederrhein-Album

Sascha Lucas

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