Mettmann

Fundort des Neandertalers

Die volkstümliche Bezeichnung Neandertaler (früher auch Neanderthaler oder wissenschaftlich Homo neanderthalensis) geht auf das Neandertal zurück, einen zwischen den Städten Erkrath und Mettmann gelegenen Talabschnitt des kleinen Flüsschens Düssel. Dort wurde 1856 das ungefähr 42.000 Jahre alte Teilskelett eines Urzeitmenschen gefunden. Hiermit gehört es zu einem jüngeren Fund der Spezies, der sich in Europa parallel zum Homo sapiens in Afrika entwickelte.

Ehemalige Grabungsstätte des Neandertalers
Ehemalige Grabungsstätte des Neandertalers

Nach den ersten Grabungen wurde den Funden damals jedoch keine besondere Bedeutung gewidmet bzw. sogar die Echtheit bezweifelt. Viele Jahre, bis Anfang der 1990er Jahre wurde dann nicht mehr ernsthaft weitergesucht und das Gelände durch anderweitige Nutzung, Sprengungen etc. verändert. Dadurch wurden vermutlich viele Fundstücke vernichtet. Erst seitdem wurde das Gelände wieder wissenschaftlich zugänglich und bedeutende Funde, wie weiteres Steinwerkzeug, einem anderen Urmenschentyp und einem Neanderkind gemacht. 

Museum

Neandertal Museum
Neandertal Museum

Anschrift

Neanderthal Museum

Talstr. 300,  40822 Mettmann

museum@neanderthal.de

Öffnungszeiten

Montags geschlossen

Dienstag - Sonntag:

10:00- 18:00 Uhr

Preise

Erwachsene: 9,00 EUR

Kinder: 4,00 - 5,00 EUR

Familienrabatt möglich


Der "moderne" Neandertaler im Neandertal Museum
Der "moderne" Neandertaler im Neandertal Museum

Im angrenzendne Neanderthal-Museum können sich Besucher multimedial und kindgerecht über den Neandertaler und die Fundstelle informieren. Übrigens ist die Schreibweise Neanderthal mit "h" ebenfalls gängig.

 

Zu sehen sind hier viele Originalfunde, nachgebaute Szenen aus dem Leben des Neandertalers und immer wieder interessante Wechselausstellungen auch zum angrenzenden Naturschutzgebiet Neandertal.

Der Neandertaler im Neandertal-Museum
Der Neandertaler im Neandertal-Museum

Aussengelände / Fundort

Gedenktafel für Prof. Dr. Johann Carl Fuhlrott
Gedenktafel für Prof. Dr. Johann Carl Fuhlrott

Der Fußweg auf den nachfolgenden Fotos gibt im zeitlich korrekten Massstab die Entwicklung des Menschen als Zeitstrahl wieder und ist mit entsprechenden, sehr informativen Texten versehen.

 

In der Mitte befindet sich der Fundort von 1997, der mit Stäben markiert wurde.

Eingangsbereich zum Fundort
Eingangsbereich zum Fundort

S. Lucas Fotografie

Das Niederrhein-Album

Sascha Lucas

Tel. 0151 52444440

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