Brüggen

Altstadt und Burg Brüggen

Die Burggemeinde im Überblick
Die Burggemeinde im Überblick

Burg Brüggen

Die Burg Brüggen wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und diente jahrhundertelang als nördlichster Grenzposten des Herzogtums Jülich am Schnittpunkt der Handelswege von Rhein und Maas. Die Burg ist von einem Wassergraben umgeben und die alte Festung Brüggen wurde mit einem Wall geschützt. Beides ist heute noch teilweise sichtbar und wurde parkähnlich angelegt.

Burg Brüggen
Burg Brüggen

Erst 1791 beendete die französische Besatzungszeit diese militärische Nutzung und anschließend wurde die Burg von den Besatzern verkauft. Danach verfielen viele Teile der Burg. 


Anschrift und Öffnungszeiten (Museum)

Die noch heute in Privatbesitz befindliche Burg wurde von der Stadt Brüggen gepachtet. Die Stadt nutzt das Gebäude seit 1979 bereits als Museum Mensch und Jagd

Museum Mensch und Jagd

Burgwall 4,  41379 Brüggen

tourist-Info@brueggen.de

März - Oktober

10:00 - 16:00 Uhr

Montags geschlossen

November - Februar

10.00 - 16:00 Uhr

Montags und Samstags geschlossen



Wassermühle

Burg, Wassermühle und Skulptur
Burg, Wassermühle und Skulptur

Ein Teil der Schwalm, dem die Burg umgebenden Fluss, wurde in den letzten Jahren renaturalisiert. Im Bereich um die Burg und der Wassermühle ist dieses gut zu erkennen. Die Öl- und Korn-Mühle wurde mit der Burg zusammen erbaut und war bis 1955 noch in Betrieb. Heute wird das Gebäude als Ausflugslokal genutzt.

Schwalmpforte

Als damaliges Grenzgebiet wurde auch die Erhebung von Zöllen notwendig und gleichzeitig gab es den Wunsch nach Schutz. Die damalige Festung Brüggen bekam daher zwei Stadttore und mit der noch heute in seiner 1770 erbauten Form erhaltenen Schwalmpforte eine Zollstelle. Aktuell befindet sich dort ein Restaurant.

Schwalmpforte links
Schwalmpforte links

Kreuzherren Kloster und klosterkirche

Klosterkirche und links das Rathaus
Klosterkirche und links das Rathaus

In der Ortsmitte befindet sich das Kreuzherren Kloster mit der Klosterkirche St. Nikolaus. Das 1479 gegründete Kloster des Ordens vom heiligen Kreuz wurde 1802 wie so viele geistliche Gebäuden durch die französischen Besatzer in der Region entweiht.  1751 brannten nur wenige Jahre vorher die meisten Gebäude des ehemaligen Klosters und die Kirche ab. Beim Wiederaufbau 1756 erhielten die Gebäude Ihre heutige Form. In der Neuzeit wurde das Konventgebäude u.a. als Seidenweberei, Kinderhort und mittlerweile als Rathaus genutzt. 

Innenansicht

Innenstadt

Klosterstraße
Klosterstraße

Brüggen mit seinen rund 10.000 Einwohnern ist ein recht kleiner Ort und Besucher können die Sehenswürdigkeiten bequem über die schöne Einkaufsstraße erreichen. 

Alte Bahntrasse und Brüggener Klimp

Lokomotive
Lokomotive

Ab 1890 war Brüggen durch die damalige Staatsbahn Dülken-Brüggen dem Schienennetz angeschlossen und der Brüggener Bahnhof wurde eröffnet.  1966 fuhr der letzte Personenzug auf der Schwalmtalbahn. 1978 wurde dann auch der noch vereinzelt stattgefundene Güterverkehr beendet und die Strecke abgebaut. Im Volksmund wurde die Verbindung "Brüggener Klimp" genannt. Das Bahnhofsgebäude wird mittlerweile als Hotel/Restaurant genutzt und die Bezüge zur Geschichte sind überall zu sehen - nicht zuletzt durch die Original-Lokomotive 663 vor dem Eingang.

S. Lucas Fotografie

Das Niederrhein-Album

Sascha Lucas

Tel. 0151 52444440

Kontaktformular