Mönchengladbach

Hehner Grotten

Der Wallfahrtsort besteht aus der Kirche St.Mariä Heimsuchung, der Marienkapelle, den Grotten und dem Kreuzweg mit der Baumallee. Seinen Ursprung bildet eine Legende aus dem 16. Jahrhundert, als hier - den Ort Hehn gab es noch nicht - ein Marienbild an einem Holzkreuz gefunden wurde und dieses von einem Bauern immer wieder als Fundstück in die Benediktinerabteil in Gladbach gebracht wurde. Jedoch war das Bild am nächsten Tag wieder an der gleichen Stelle und irgendwann beließ man es dabei und baute eine Kapelle an den Standort.

Hehner Grotten
Hehner Grotten

Anschrift

Pfarre St.Mariä Heimsuchung Hehn Heiligenpesch 75, 41069 Mönchengladbach

info@wallfahrt-hehn.de

Öffnungszeiten

Kirche und Kapelle:

täglich von 9 Uhr bis Sonnenuntergang

Grotten: durchgehend

Pfarrbüro

Montags, Donnerstags, Freitags:
10-12 Uhr

Dienstag: 15-17 Uhr

 



Wallfahrtskirche

St.Mariä Heimsuchung Hehn
St.Mariä Heimsuchung Hehn

Die Hehner Kirche im Stil der Neogotik wurde 1853 von Vincent Statz entworfen und erbaut, der später auch in Kevelaer die Basilika fertigstellte. Aus diesen Anfangsjahren sind u.a. noch der Taufstein, der Kreuzweg in der Kirche und die Teppichfenster erhalten.

Kirchenfenster St.Mariä Heimsuchung Hehn
Kirchenfenster St.Mariä Heimsuchung Hehn

Hehner Grotten

Die sicherlich bekanntesten Objekte am Wallfahrtsort sind die 1894 erbauten Grotten, die vom damaligen Pfarrer Theodor Jöbges initiiert wurden:

Die Grotte der Vierzehn Nothelfer
Die Grotte der Vierzehn Nothelfer
  • die Grotte der Vierzehn Nothelfer
    Die Heiligenfiguren aus Terrakotta symbolisieren die Nöte und Probleme der Pilger und sollen verdeutlichen, dass im katholischen Glauben Heilige als Fürsprecher angerufen werden können. Die Treppe symbolisiert das Leben und den Weg in den Himmel und den Kreuztot Jesu. 
  • die St.Rochus-Grotte
    Der heilige Rochus passte gut zu den eher ländlichen Pilgern. Er ist der Schutzpatron der Tiere und war selber Pilger. 
  • die Lourdesgrotte
    Die Lourdesgrotte nimmt Bezug auf die Marienerscheinung 1858 in Lourdes/Frankreich und zeigt als Motiv die Erscheinung Muttergottes in Lourdes. In der Grotte wurden Steine vom Originalstandort eingearbeitet. Im unteren Teil der Grotte befindet sich eine Kopie des Prager Jesusleins. Das Original befindet sich im Karmeliterkloster/Prag.

Die Heiligenfiguren

Marienkapelle

Marienkapelle
Marienkapelle

Die 1870 erbaute Marienkapelle ist eine typische Wallfahrtskapelle. Die Kapelle befindet sich vor der Kirche und markiert den Punkt an dem die Hehner Marienverehrung Mitte des 16.Jahrhunderts begann.

 

Die Kapelle wurde der Waldnieler Friedhofskapelle nachgebaut. Ursprünglich sollte ein neuer Entwurf als Grundlage dienen, aber damals konnten sich die Gemeinde und das Generalvikariat in Köln mehrfach nicht auf einen Entwurf einigen.

 

In der Kapelle befand sich seit jeher eine hölzerne Muttergottesstatue, die um 1700 entstanden ist.

 


Pfarrhaus

Pfarrhaus Hehn mit Blick auf die Rochusgrotte
Pfarrhaus Hehn mit Blick auf die Rochusgrotte

Das Pfarrhaus wurde 1853 erbaut, als es in Hehn eigentlich noch gar keinen eigenen Pfarrer gab.  Heute befindet sich hier das Pfarrbüro. Über der Eingangstür befindet sich eine Christus-Figur.

Mahnmal und Kreuzweg

Kirche und Mahnmal
Kirche und Mahnmal

Seitlich der Kirche befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege und hinter den Grotten beginnt der Kreuzweg an der Baumallee, an dem man den Leidensweg Jesu nachempfinden kann.

Quellenangabe der Text: Flyer der Pfarre St.Mariä Heimsuchung, Hehn.

S. Lucas Fotografie

Das Niederrhein-Album

Sascha Lucas

Tel. 0151 52444440

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