Korschenbroich-Glehn

Kirche St. Pankratius

Bereits seit mindestens 1246, vermutlich aber schon viel früher, gab es im Korschenbroicher Ortsteil Glehn eine Kirche. In einer Urkunde von Papst Innozenz IV wurde diese damals erstmalig erwähnt, jedoch gibt es keine Belege mehr zum Baustil und der Ausstattung aus dieser Zeit. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts  liegen nähere Angaben vor, u.a. da nach dem Abriss der damaligen Kirche verschiedene Altäre und weitere Ausstattungsgegenstände gefunden und zeitlich eingeordnet werden konnten. Zwischen 1868 und 1872 wurde die heutige, neue Glehner Pfarrkirche als neugotische, dreischiffige Backstein-Basilika erbaut. In dieser findet man noch mit dem Taufstein aus dem 12. Jahrhundert, der Glehner Madonna (um 1650/1700) und einer Glocke (1665) einige Teile der Vorgängerkirche.

Kirche St. Pankratius in Korschenbroich Glehn mit Kriegerdenkmal
Kirche St. Pankratius in Korschenbroich Glehn mit Kriegerdenkmal

Die Weltkriege hat die Kirche mit wenigen Schäden an den Fenstern gut überstanden. In der Nordhalle der Kirche wie auch vor der Kirche mit einer Statue wird den Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht.

In den 1960er-Jahren wurde eine Reihe von Veränderungen nach den Beschlüssen des 2. Vatikanischen Konzils wie in vielen Kirchen durchgeführt. Diese wiederum konnten in der letzten Renovierung ab 2008 teilweise wieder rückgängig gemacht werden (wie z.B. die damals demontierte Seitenaltäre).




Die Kirche ist einem der Eisheiligen, St. Pankratius gewidmet, einem der 14. Nothelfern. An den Außenwänden stehen Skulpturen aus 1907: „Tod des heiligen Josef“ und „Pietà“.

Innenansicht und Fenster

Innenansicht der Kirche St. Pankratius in Korschenbroich-Glehn
Innenansicht der Kirche St. Pankratius in Korschenbroich-Glehn
S. Lucas Fotografie

Das Niederrhein-Album

Sascha Lucas

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